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Presse 2006
Presse 2005
Wo die Sauna zur Bar wird und die Bowle geheim ist
Gestern gingen die zwei Wochen Kitrazza zu Ende
"Das ist Betriebsgeheimnis!" - Der Junge hinter der Holzbar will die Rezeptur der Kitrazza-Bowle partout nicht preisgeben. Johann heißt er, ist elf Jahre alt und seit zwei Wochen zu Hause in der Kindertraumzauberstadt am Trachenberger Platz. Erst vorgestern konnte der Umbau der Sauna, die in der vergangenen kühlen Regenwoche mit heißen Steinen aufwartete, zur Holzbar mit rot-gelbem Anstrich beendet werden, erzählt Charlotte. „Das fanden wir am sinnvollsten. Wer will schon bei der Hitze in die Sauna?!" Kiba wird die Bar genannt und das steht nicht nur für den Kirsch-Bananen-Cocktail, der hier ausgeschenkt wird, sondern vor allem für Kitrazza-Bar. Rotgelb ist zudem der normale Kiba-Saft und rotgelb ist auch die Farbe von Kitrazza, erklärt die Elfjährige.
Zum letzten Mal in diesem Jahr hatten die Kitrazzianer gestern Erwachsene eingeladen. Eltern und Freunde der Stadt erschienen entsprechend zahlreich und konnten sich ein umfassendes, abschließendes Bild von Kitrazza machen. Seit der vergangenen Woche (DNN berichteten) hat sich viel getan. Neben der Bareröffnung entstand eine Kupferwerkstatt samt Ausstellung der selbstgefertigten Kunststücke und der Kitrazza-Backofen fand seine Aufstellung.
„Es hat großen Spaß gemacht", findet Charlotte und blickt zufrieden auf die kitrazzianisch erdachte und erbaute Stadt. „Wenn die ganze Welt wäre wie Kitrazza, dann wären alle gleichberechtigt. Hier gibt es kein Geld und damit auch keine armen Leute", betont sie. „Und wir haben das Sagen", ergänzt Johann. Auch die unmittelbar an Kitrazza Beteiligten sind sichtlich zufrieden. „Es war eine angenehm entspannte Atmosphäre. Ein erwachsenes Eingreifen war gar nicht nötig", berichtet Heidi Geiler von der Stadtteilrunde Pieschen. Die Kinder einfach machen zu lassen, sich aus dem Geschehen herauszuhalten und zu schauen, was passiert -das sei wieder das Spannende und Schöne gewesen.
Nächstes Jahr werden Charlotte und Johann nicht mehr Kitrazzianer sein können. Ab zwölf ist man Siedler und campt vor der Stadt. Die Siedler von Kitrazza sind eine diesjährige Neuerung in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendhaus EMMERS. Zwölfjährige entwickelten und bauten hier ein Modell, das der Stadt die Gestaltung eines Teenspielplatzes am Leipziger Platz vorschlägt. Dieses Projekt wird nach Kitrazza weiterlaufen, so Heidi Geiler. Anne Rakowski
DNN-Dresdner Neueste Nachrichten, 30. Juli 2005
Bunte Träume zaubern eine Stadt

Dresdner Nachrichten, Ausgabe 28/ 2005
Internet: http://www.dresdner-nachrichten.de/
Kinder bauen eine Stadt Kitrazza auf dem Trachenberger Platz
Vom 18. bis 29. Juli bauen Kinder ihre eigene TraumZauberStadt. Auf dem Trachenberger Platz entsteht das 1000 Quadratmeter große Kitrazza - eine Stadt von Kindern für Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren. In den ersten zwei Ferienwochen können über 150 Kinder ihre Ideen mit Hilfe von Kitrazza-Mitarbeitern umsetzen. In Vorbereitung haben sie schon Modelle aus Karton gebaut. Da gibt es zum Beispiel eine Bäckerei oder einen Klettergarten.
In Kitrazza gestalten die Kinder ihren Alltag selbst. Zutritt hat nur, wer einen Bürgerausweis besitzt. Das sind die Kinder und die Mitarbeiter. Kitrazza ist ein Ort, wo sich Kinder ungestört und unbeeinflusst erproben, auseinander setzen und entwickeln können.
Die Kinderstadt öffnet wochentags von 9 bis 17 Uhr. Kosten pro Tag 7 Euro, pro Woche 30 Euro, inklusive Mittagessen, Vesper und Kinderbetreuung. Grundlage für Kitrazza sind Kinderspielstädte, die es in den alten Bundesländern schon seit den 1970er Jahren gibt. Ende 2001 wurde die Idee für eine Dresdner Kinderstadt im Kulturbüro aufgegriffen. Drei Jahre später, 2004, gab es dann die erste Kitrazza-Kinderstadt in Dresden. Das Kulturbüro und das Jugendamt Dresden realisieren und fördern das Kooperationsprojekt. Aber auch andere Vereine und Institutionen beteiligen sich daran.
Um die Kinderstadt aufzubauen, benötigen die Organisatoren noch Hilfe: einen Sanitärfachmann, ein Transportfahrzeug, 200 Meter Stromkabel und diverse Werkzeuge vom Hammer bis zum Schraubendreher. Anmeldungen und weitere Informationen unter www.kitrazza.de und Telefon (03 51) 89 96 00 24.
Pressemitteilung www.dresden.de, Juli 2005
DD-city-Internetportal, Junl 2005
Meerschweine dürfen, Eltern nicht
 Noch knapp vier Wochen bis „Kitrazza“ / Vorschläge zur Kinderstadt gesucht
Fragt man Kinder, was für sie zu einer Stadt gehört, fallen ihnen nicht zuerst Straßenbahnen, Krankenhäuser oder Schulen ein, sondern Tiere. Meerschweine, Hasen, Wale, je nach Geschmack bekommen kleinere oder größere Exemplare ihren Platz in der Traumstadt der Kinder. Außerdem ganz oben auf der Wunschliste: Rummel, Kletterfelsen, Bonbonfabrik. Was kann eben so brauchen. „Wichtig ist den Kindern, mit denen wir gesprochen haben, auch die Natur“, sagt Sandra Trage von der Stadtteilrunde Pieschen. „Auf den Bildern die Kinder von der Traumstadt malen, Bäume, Schmetterlinge.“ Schmetterlinge können die Organisatoren der Kinderstadt „Kitrazza“ natürlich nicht garantieren. Aber die Wünsch und Vorstellungen der kleinen Dresdner ernst nehmen. So sammeln die Mitarbeiter der Pieschener Stadtteilrunde (die in diesem Jahre die Kinderstadt vorbereiten) gemeinsam mit dem Träger, dem Kulturbüro Dresden, seit Wochen die Ideen der Dresdner Kinder. Auf Stadtteilfesten und auf verschiedenen Jugendhäusern konnten zukünftige Kitrazzianer, aber auch allen anderen aufmalen oder als Model bauen; wie ihre Traumzauberstadt aussieht. Auch weiterhin können alle, die wollen, mitmachen: Vorschläge kann man in den Kitrazza-Briefkasten am Spielplatz auf der Konkordienstraße einwerfen oder aber direkt im Kitrazza- Stadtteilladen abgeben. Hier darf dienstags und donnerstags von 14 bis 19 Uhr gebastelt und geredet werden. Welche Einrichtungen die Kinderstadt dann tatsächlich haben wird, entscheiden die Kinder am ersten Kitrazza-Tag, so Sandra Trage. Aber mithilfe der Vorschläge können die Betreuer schon das eine oder andere vorbereiten. Die Kinderstadt, die von den DNN präsentiert wird, steht vom 18. bis 29. Juli auf einem grünen Grundstück am Trachenberger Platz; die Kinder werden montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr betreut. Noch sind Plätze frei. Eine Woche inklusive Essen und Trinken kostet pro Kind 30 Euro, zwei Wochen 60 Euro. Geschwisterkinder bezahlen nur 20 Euro pro Woche. Eingeladen sind alle Dresdner zwischen sieben und elf Jahren Eltern dürfen nicht in die Stadt. waw
DNN-Dresdner Neueste Nachrichten, 22. Juni 2005, Seite 12
Kinderträume zaubern Stadt
Vom 18. bis zum 29. Juli wird am Trachenberger Platz in Pieschen wieder eine Kindertraumzauberstadt entstehen. Nach dem großen Zuspruch im letzten Jahr, gibt das Kulturbüro in Zusammenarbeit mit der Stadtteilrunde Pieschen Kindern zwischen 7 und 11 Jahren die Stadtplanung in die Hand.
Kinderstädte gibt es nicht nur in Dresden, aber die Verantwortlichen vom Kulturbüro Dresden weisen darauf hin,dass sich das Konzept von Kitrazza in einem wesentlichen Punkt von ähnlichen Projekten abhebt: es wird keine Stadt nachgespielt, sondern die Kinder entwickeln einen Lebensraum komplett nach eigenen Vorstellungen.
Im letzten halben Jahr wurden die Ideen und die Bedürfnisse der Kinder auf verschiedenen Wegen erkundet. So haben zum Beispiel Schüler der 27. Mittelschule bereits verschiedene Modelle gebaut. Eine andere Gruppe von Kindern hat mit Fotos gute und schlechte Eindrücke ihrer Umgebung in einer Fotoausstellung dokumentiert.
Mitte Juli können dann die Ideen in der Kindertraumzauberstadt in die Tat umgesetzt werden. Die Regeln der Stadt haben die Kinder selber entwickelt. Erwachsene Helfer sind zwar nötig, sollen aber nur eine begleitende und keine leitende Rolle spielen und Eltern müssen in den sogenannten "Elterngarten".
Die Idee hinter Kitrazza, ist das genaue Erkunden der Bedürfnisse von Kindern bei der Stadtentwicklung. Kinder sollen für ihr Umfeld und die bestehenden Probleme sensibilisiert werden. Da sich Pieschen, nach der Neustadt der zweitjüngste Stadteil in Dresden, momentan in einer intensiven Phase der Entwicklung befindet, sehen die Verantwortlichen gerade hier das ideale Publikum für ihr Projekt. Die Ergebnisse werden dann hoffentlich in die Stadtplanung und -entwicklung mit einfließen, denn damit wäre zumindest der Anspruch, den Kindern ein Gefühl für demokratisches Handeln zu geben, praktisch erfüllt. juhu
Internet: www.cybersax.de/newsite/aktuell/detail.php?id=3417, Juni 2005
KITRAZZA-Laden auf der Konkordienstraße
Auf der Konkordienstraße 51 wurde jetzt ein Kitrazza-Stadtteilladen eröffnet. Dort bieten die Mitarbeiter des Kooperationsprojektes der Stadtteilrunde Pieschen dienstags und donnerstags 14 bis 19 Uhr Kindern, Jugendlichen , Eltern und anderen Bürgern Beratungen an. In dem Büro werden bis 8. Juli auch Anmeldungen für die Kindertraumzauberstadt (Kitrazza) entgegengenommen, die vom 18. bis 29. Juli am Trachenberger Platz entstehen soll.
DNN -Dresdner Neueste Nachrichten, 1. Juni 2005, Seite 14
Kitrazza sucht Mitarbeiter
Für die Kindertraumzauberstadt KITRAZZA werden noch Mitarbeitende gesucht. Das Projekt findet vom 18. Juli bis zum 29. Juli 2005 in Pieschen statt und wird organisiert vom Kulturbüro Dresden und der Stadtteilrunde Pieschen.
Gesucht werden Menschen, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben, sich auf das spannende Projekt „Kindertraumzauberstadt“ einlassen wollen und den Kindern den Freiraum schaffen wollen, ihre Stadt gestalten zu können.
Für die Vorbereitung des Projekts finden zwei Mitarbeiterworkshops statt. Mitarbeitende erhalten für das Gesamtprojekt eine Aufwandsentschädigung.
Pieschener Zeitung Juni 2005, Seite 3
Kinderstadt KITRAZZA geht in die zweite Runde
Aufgepasst Mädels und Jungs: „Kitrazza“ kommt wieder! Diesmal wird die Traumzauberstadt in Pieschen aufgebaut. Wer mitmischen will, kann sich anmelden.
Schon die erste „Kitrazza“ im Vorjahr an der Mathildenstraße, wurde zum Knüller: Fast 1000 Kids lebten hier zwei Wochen in ihrer eigenen Stadt aus Zelten, Containern und Planen, arbeiteten an 23 Stationen. Sie backten z.B. für sich Brot, schraubten an Tischen, versandten ihre Post und gaben sogar eine eigene Zeitung heraus. Erwachsene waren tabu- nur die Betreuer hatten Zutritt. Denn die Kindern bestimmten die Regeln ihres Zusammenseins selbst, legten etwa fest: „Zuhören und ausreden lassen!“ Wer zickte, musste auch das laut Mehrheitsbeschluss schon mal das Klo putzen.
Nun soll „Kitrazza“ vom 18. bis 29. Juli in Pieschen seine zweite Saison erleben. Sieben bis Elfjährige können hier von Montag bis Freitag, jeweils von neun bis 17 Uhr, mitmachen. Die Kosten inklusive Verpflegung betragen pro Teilnehmer wöchentlich 30 Euro, Geschwisterkinder zahlen 20 Euro pro Woche. Bedürftige können beim Sozialamt einen Zuschuss beantragen (ab fünf Tage vier Euro je Tag). Neugierig geworden? Mehr Infos gibt es am 4./5. Juni am Kitrazza-Stand beim Pieschner Stadtteilfest oder unter www.kitrazza.de, Anmeldung unter Tel. 0351/ 89 96 00 24. sie
Dresdner Morgenpost, 30.Mai 2005, Seite 4,
Erwachsene haben keinen Zutritt
Neue Kindertraumzauberstadt in Dresden
In diesem Jahr erstand sie erstmals in Dresden-eine Kindertraumzauberstadt, kurz „KITRAZZA“ genannt. Initiator ist das Kulturbüro Dresden.
Im kommenden Jahr sollen bei diesem Projekt wieder Kinder das Sagen haben. Im Januar 2005 wird entschieden, in welchem Stadtteil die Kinderstadt diesmal ihre Zelte aufschlägt.
Beworben hat sich auch die Stadtteilrunde Pieschen. „Wir haben bereits sieben Jahre Erfahrung mit dem Elbeferiencamp in Pieschen“, sagte Heidi Geiler vom Verein Pro Pieschen, die das Vorhaben im Ortsbeirat vorstellte. „Es reicht aber nicht aus, die Kinder zu bespielen. Sondern es geht darum, ihnen zu helfen selber zu entscheiden und ihre eigene Demokratie herzustellen. Sie sollen selbst herausfinden, was ihnen wichtig ist“. Das Projekt ist für Kinder zwischen acht und elf Jahren gedacht. Die Kindertraumzauberstadt bietet den jungen Bewohnern
Die Chance, ihre eigenen Ideen auszuprobieren. Diese sollten Erwachsenen auch aushalten. „So beschlossen die Kinder dieses Jahr mehrheitlich, dass Eltern während dieser Zeit keinen Zutritt in die Kinderstadt hatten“, erzählt Heidi Geiler. Der favorisierte Platz wäre die Brachfläche hinter dem Pieschener Rathaus. Bekommt die dortige Stadtteilrunde den Zuschlag, würde die Kindertraumzauberstadt im Ausschuss an das Pieschener Hafenfest im Juni stattfinden. L.V.
Sächsischer Bote, Dezember 2004, Seite 1
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